Turner Brunch und Sponsorenlauf

01.12.2008 12:44

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Endlich ist der Bericht da. Das 'schon bald' bedeutete in diesem Fall zwei Wochen. Doch wie sagt man so schön: 'Lieber vil zspät, als gar nie'

Sonntagmorgen, 07.00 Uhr, Turnhalle Chabismoos. So früeh, hupets?
Für uns Turner begann der Tag unseres Brunches und Sponsorenlaufs bereits am Morgen um sieben Uhr in der Turnhalle 'Chabismoos'. Die meisten sind es eher nicht gewohnt an einem Sonntagmorgen bereits so früh aufzustehen. Aber es gab noch das eine oder andere für den bevorstehenden Sponsorenlauf vorzubereiten, deshalb waren wir so früh auf den Beinen. Zum Glück war uns durch das Organisationskomitee schon eine Menge Arbeit abgenommen worden und so schafften es wir ohne allzu grosse Probleme bis um neun Uhr alles wie geplant herzurichten. Um diese Zeit trafen dann auch schon die ersten Besucher ein.

Wie es zum Sponsorenlauf und dem Brunch kam
Natürlich führten wir den Sponsorenlauf nicht einfach nur umsonst durch, nein, dies hatte einen speziellen Grund. Und zwar begann alles an der Vereinsversammlung, die diesen Sommer statt fand. Dort entschied sich unser Verein unseren etwas älteren Vereinstrainer und unsere 50-jährige Vereinsfahne zu ersetzen. Das Problem dabei ist, dass diese Dinge nicht gerade umsonst zu erwerben sind. Deshalb entschied man sich einen Sponsorenlauf durchzuführen. Doch es sollte nicht einfach nur ein Sponsorenlauf sein, sondern der Anlass sollte allen Angehörigen der Vereinsmitglieder und auch allen Gönnern des Turnvereins eine Möglichkeit bieten, auch einmal an unserem Vereinsleben teilhaben zu dürfen. Deshalb wurde von uns vor dem Lauf noch ein Brunch serviert. Nebenbei bot sich natürlich auch allen Sponsoren die Möglichkeit ihre gesponserten Turner beim Lauf anzufeuern.

Rösti, Spiegeleier, Brot, Käse... Alles was das Herz begehrt
Inzwischen war es halb zehn Uhr und die Besucherzahl in der Turnhalle hatte bereits eine beachtliche Grösse erreicht. Die Turnhalle war so eingerichtet, dass ganz in der Mitte das Buffet aufgebaut war, wo es verschiedenste Köstlichkeiten zum Aufladen auf den Teller gab. Unter anderem waren verschiedene Brote, Butterzöpfe, eine Fleischplatte, Butter, Käse, Müsli, Yoghurt... aufgetischt. Kurzum einfach alles, was man an einem Sonntagmorgen gerne essen würde. Vor der Halle wurden zudem noch Rösti und Spiegeleier zubereitet. In der Halle waren um das Buffet herum eine ganze Menge von Tischen aufgestellt. Zwischen den Tischen und der Wand der Turnhalle wurde jedoch noch ein rund drei Meter Korridor freigehalten, in dem später das Sponsorengeld erlaufen wurde.

Beim Lauf wurden alle gefordert
Um elf Uhr war es dann endlich Zeit den Sponsorenlauf zu starten. Schliesslich hatten wir Turner darauf hin während Monaten trainiert! (Oder es uns zumindest vorgenommen) Gestartet wurde jeweils in Blöcken von rund zehn Personen. Zuerst war die Jugendriege an der Reihe. Die Mädchen und Buben der Jugendriege hatten auch fleissig Sponsoren gesucht, und gefunden. Mit dem gesammelten Geld werden auch sie sich ein neues Tenu anschaffen. Mit den Kleinsten ging es also los. Und sie wurden während fünf Minuten auf dem Rundkurs sichtlich gefordert. Doch dank des grossen Beifalls aller Anwesenden gab es so manche Spitzenleistung und jede und jeder gab sein Bestes. Danach waren die etwas grösseren 'Jugendrigeler' an der Reihe, sie mussten nun zehn Minuten laufen und es zeigte sich, dass sich einige etwas besser für den Lauf vorbereitet hatten, als andere. Doch zweifellos gaben alle ihr Bestes. Bei den Grössten der Jungen wurde dann der Parcours noch zusätzlich durch zwei dicke Matten erschwert, die nun auch noch überwunden werden mussten.
Nach der Jungendriege kamen wir Turnerinnen und Turner der Aktiven ins Schwitzen. Auch wir starteten in mehreren Blöcken. Wie die Kleinen strengten auch wir uns ganz schön an. Inzwischen war die Strecke aber nochmals um ein Hindernis erweitert worden und dieses machte uns Läufern noch zusätzlich zu schaffen. Manch einer überschätzte seine Formstärke in den ersten Minuten wohl ein bisschen und musste danach das Tempo reduzieren. Doch schliesslich hatte auch der letzte Block seine Runden absolviert. Für die Besucher war der Anlass nun zu Ende und das schöne Wetter hielt sie nicht mehr allzu lange in der Turnhalle zurück. Für uns Turner war der Anlass jedoch noch nicht ganz vorbei. Erst einmal kosteten wir noch ein bisschen das aus, was vom Buffet noch übrig geblieben war und danach galt es noch die Sachen wieder zu verräumen, die wir am Morgen aufgestellt hatten. Doch dank der guten Organisation erledigten wir dies ähnlich schnell, wie wir auch gelaufen waren!-)

Merci vil mal
Die 85 Läuferinnen und Läufer absolvierten 2093 Runden und es wurden insgesamt rund 200 Anwesende gezählt. Das Ganze war sicherlich ein äusserst gelungener Anlass und wir werden uns noch lange daran zurückerinnern. Ein ganz herzliches Dankeschön geht natürlich zuerst an alle unsere Sponsoren und Besucher. Aber natürlich auch dem Organisationskomitee um die Geschwister Nicole und Simon Spieler, Brigitte Ziebold und Tamara Fahrni, die für das Buffet verantwortlich waren, unserem Abwartehepaar Brigitte und Peter Wahli und unserem Kassier Gottfried Balli gilt ein besonderer Dank! Und natürlich auch herzlichen Dank an alle Jugelerinnen, Jugeler, Turnerinnen und Turnerinnen für ihren grossartigen Einsatz.

Turner Brunch und Sponsorenlauf

16.11.2008 22:36

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Ein ausführlicher Bericht folgt schon bald.

Doch bereits schon jetz geht ein riesiges Dankeschön an das Organisationskomitee, an alle LäuferInnen, an die vielen Sponsoren und nicht zuletzt auch an alle HelferInnen, die zum Gelingen dieses wunderschönen Anlasses beigetragen haben!

SM im Vereinsturnen in Solothurn

17.09.2008 18:03

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Am 13. und 14. September 2008 fanden in Solothurn die Schweizermeisterschaften im Vereinsturnen statt, wo der TV Matten zum letzten Mal mit dem Gymnastikprogramm „Ben Hur“ um den Schweizermeistertitel turnte.
Bereits im Vorfeld zeichnete es sich ab, dass es ein spezieller Wettkampf werden könnte, da genau an diesem Wochenende das Dorffest in Matten zum 875- jährigen Bestehen stattfand. Das Gymnastikprogramm war ein Teil der Abendunterhaltung, was bedeutete, dass die Turnerinnen und Turner gleich nach dem Wettkampf in Solothurn wieder nach Matten zurückreisten, um sich dem Dorf zu präsentieren.


Doch der Reihe nach:
Um eine möglichst hohe Flexibilität zu gewährleisten entschloss man sich, mit einigen PWs zu reisen. So machte sich die Gymnastikgruppe nach dem Mittag auf, in Solothurn nach dem Titel zu greifen. Die Vorbereitung verlief wunschgemäss, die Übungen sassen. Auch das Wetter erweckte Hoffnungen, denn Regenwetter lag dem TV Matten in der Vergangenheit immer recht gut. Dass es praktisch ein Ding der Unmöglichkeit war, ganz trocken zu bleiben, fanden sich mehr oder weniger alle mit der Nässe und der Kälte ab. Nach einer hervorragenden Rekognoszierung durch den Oberturner hatte man sogar einen Einturnplatz in einem kleinen Festzelt und konnte sich so voll auf das aufwärmen konzentrieren. Um die Vorbereitung noch ganz abzuschliessen begab man sich trotzdem noch aufs offene Feld, wo es immer noch aus Kübeln schüttete und hatte so gleich eine kleine Kostprobe, wie der Auftritt ungefähr werden könnte.
Um 17.05 Ortszeit folgte dann endlich die Ansage des TVM und das Feld war frei gegeben. Motiviert und gelöst betraten die Turnerinnen und Turner aus Matten den Platz und gaben eine ansprechende Vorstellung zum Besten. Unmittelbar nach dem Auftritt hatte man durchs Band ein recht gutes Gefühl und die Hoffnungen auf den Final waren intakt. Lang geniessen konnte man die Stimmung allerdings nicht, alle ausser einer (!) waren komplett eingesaut mit Schlamm und Dreck und durchnässt bis zuunterst. Zusätzlich musste man den Heimweg möglichst bald antreten, um den Auftritt beim Dorffest zu absolvieren.
Während dem Duschen erfolgte die Bekanntgabe der Note. Die Mattner wurden mit einer Note von 9.28 bewertet, welche im ersten Moment als eher schlecht angesehen wurde, doch der TVM war die erste Sektion in dieser Kategorie und die anderen mussten ja auch noch turnen…
So verliess man Solothurn nach diesem kurzen Gastspiel wieder und fuhr Richtung Heimat. Für einzelne hiess es in Matten, sofort die dreckigen Dresses zu waschen und tömbleren, damit sich der TV einigermassen anschaulich präsentieren konnte. Im Verlaufe der Vorbereitung für den Auftritt kamen dann laufend die Ergebnisse aus Solothurn und bald war klar: Der TV Matten hatte die Finalteilnahme verpasst. Die Vorrunde brachte den 5. Rang von sieben startenden Sektionen, drei qualifizierten sich für den Final. Somit war das Abenteuer SM08 schon frühzeitig vorbei, auf eine Reise nach Solothurn am Sonntag wurde verzichtet, resp. konnte verzichtet werden.
Daraus resultierte, dass es nach der Show am Dorffest recht gelassen angegangen werden konnte. Gemütliches beisammen sein, diskutieren, philosophieren, allerdings auch feiern liess man sich durch den Verlauf der diesjährigen Schweizermeisterschaft nicht nehmen und so verliessen die letzten TurnerInnen nach anonymen Angaben die MattenBar erst gegen den Morgen früh, ungefähr um die Zeit, um welche bei der Finalqualifikation der Zug gefahren wäre…..

Merci Bruno für di unermüedlech Iisatz i dere Vorbereitig vor SM und i dene vilne Jahr, wo du dr TV Matten ar Spitze vor Gymnastikschwiz hesch möge häbe!!!! Respäkt!!

16. Jungfrau Marathon

07.09.2008 10:09

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An der diesjährigen Austragung des Jungfrau Marathon starteten wiederum einige Läufer des Turnverein Matten. Hier die Resultate aller Läufer:

Kat.Gesamt RangKat. RangNameZeit
M452564540Aemmer Daniel5:54.20,1
M552897229Aeschimann Peter6:15.22,8
M20626247Aeschimann Riccardo4:38.26,6
M202338725Gafner Marcel5:44.25,7
F20616213Gasser Manuela6:11.46,5
M401151302Gilgen Andreas4:57.33,7
M2011163Gilgen Thomas3:59.19,7
M20285128Kallen Hugo4:17.43,7
M201824598Kübli Patrick5:21.37,2
M20676267Spieler Simon4:40.49,8

Biketour - 23. und 24. August 2008

24.08.2008 12:15

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Letztes Wochenende (23. und 24. August 2008) nahmen einige Mitglieder unseres Turnvereins ihre Bikes aus dem Keller und machten sich damit auf die alljährliche Biketour. Heuer führte sie am ersten Tag von Matten nach Grindelwald und über die Grosse Scheidegg zur Schwarzwaldalp. Am nächsten Tag ging es zuerst einmal flott bergab nach Meiringen und von dort via Iseltwald zurück nach Hause.

Der Start war, wie so üblich, nicht für alle Teilnehmer zum selben Zeitpunkt. Die schnelle Gruppe machte sich am Samstag um 10 Uhr auf den Weg nach Grindelwald. Jene, die das Gefühl hatten, sie seien noch schneller, begaben sich um 11 Uhr auf die Tour. Leider war in keiner der beiden Gruppen der Organisator der Tour, Kurt Bigler, dabei. Er zog es vor mit der Männerriege auf die Vereinsreise zu gehen.
Der Treffpunkt der beiden Gruppen war das Hotel Wetterhorn in Grindelwald. Dort verpflegten sich die sechs Frauen und sieben Männer mit einer Portion Spaghetti, um den Aufstieg auf die Grosse Scheidegg gestärkt in Angriff nehmen zu können. Während den ersten Kurven war das Wetter noch sehr gut, doch es wurde stetig schlechter und kurz bevor die meisten die Grosse Scheidegg erreichten, setzte der Regen ein. Die beiden Jüngsten der Gruppe entkamen natürlich den Widrigkeiten und warteten bei einer warmen Schokolade auf der Grossen Scheidegg auf die anderen. Es trifft schon immer die Falschen! Die beiden hatten aber nicht lange zu warten, denn schon kurze Zeit später erreichten auch die Nächsten den höchsten Punkt der Tour. Auch die Letzten liessen nicht lange auf sich warten.
Nun lag nur noch die Abfahrt zur Schwarzwaldalp, wo auch die Übernachtung geplant war, vor uns. Es hatten nicht alle mit schlechtem oder kaltem Wetter gerechnet. So musste z.B. einer* die Abfahrt in kurzen Hosen und T-Shirt in Angriff nehmen. Bei den vorherrschenden Temperaturen sicher nicht gerade eine angenehme Sache (die warme Dusche danach genoss er dafür jedoch sicher umso mehr).
Damit war auch schon der gemütlichere Teil der Tour eingeläutet und nach dem Duschen wurde auch schon bald das Nachtessen serviert. Danach blieb noch lange Zeit um über Gott und die Welt zu reden, den erlebten Tag zu besprechen, ein Kartenspiel zu spielen oder mit den erfahrenen** Damen einer Frauenriege ein Gespräch anzufangen.
Es freuten sich jedoch nicht alle auf die bevorstehende Nacht. Vor allem die weiblichen Mitglieder der Gruppe bangten wegen Stefans angeblichen Schnarchens um ihren Schlaf. Doch die Befürchtungen wurden nicht bestätigt und die meisten schliefen einigermassen gut. Jedenfalls bis sich die Zürcher-Wandergruppe im Nebenzimmer am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe bemerkbar machte. Durch laute Gespräche, natürlich in diesem wundervollen Dialekt, wurden die schlafenden Mattner sanft (?) geweckt. Doch das Wetter lud sowieso nicht zum Ausschlafen ein, denn ein wunderbarer Sonntagmorgen erwartet die Biker des TVM.
So ging es nach dem Morgenessen auch gleich wieder aufs Bike. Und vorerst waren nur die Bremsen gefordert, denn es ging bis nach Meiringen beinahe nur noch bergab. Dort angekommen, zogen die meisten erst mal ihre Windjacken, Stülpen, Langarmtrikots etc. ab. Danach ging es weiter Richtung Brienz. Der starke Gegenwind trieb vielen den Schweiss auf die Stirn. Davon war in der Steigung zum Hotel Giessbach zum Glück nicht mehr viel zu spüren. Doch das Kurbeln wurde deswegen auch nicht leichter, denn die Steigung hatte es in sich. Aber auch dieses Hindernis wurde ohne Probleme von allen unserer Gruppe hervorragend überwunden. In Iseltwald folgte schliesslich noch die letzte ernstzunehmende Steigung der Tour. Danach stand der wohlverdienten Glacé auf der Seeterrasse in Bönigen nichts mehr im Wege.

Die diesjährige Biketour verlief glücklicherweise ohne nennenswerte Stürze oder Pannen. Ein riesiges Dankeschön geht an den Organisator Kurt Bigler, der hoffentlich nächstes Jahr wieder dabei sein wird, und allen anderen, die in irgendeiner Form dazu beigetragen haben, dass uns auch diese Biketour in guter Erinnerung bleibt!




* Name des Vizepräsidenten der Redaktion bekannt
** = älteren

Appenzeller Kantonalturnfest vom 28. - 29. Juni 2008: Mit neuem Vereinsrekord!

03.07.2008 19:55

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Am 28. und 29. Juni besuchten wir vom Turnverein Matten das Appenzeller Kantonalturnfest in Herisau. Bei wunderbarem, aber sehr heissem Wetter trugen wir unsere Wettkämpfe aus. Dies taten wir überaus erfolgreich, denn mit 27.60 Punkten erreichten wir einen neuen Vereinsrekord!

So simer uf das Herisou cho
Die Reise begann für uns am Samstagmorgen um 08.45 Uhr. Für einmal reiste der TV Matten nicht ganz CO2-neutral zu einem Turnfest. Mit dem Car ging es Richtung Herisau. Sehr zur Freude unseres Chauffeurs übrigens, der immer wieder auf Sehenswürdigkeiten abseits der Autobahn aufmerksam machte.
Wie erwartet war es in Herisau ziemlich heiss. Schnell hatten wir einen Platz zum Deponieren des Gepäcks gefunden. Und wir versuchten möglichst im Schatten zu bleiben um nicht schon vor dem Wettkampf allzu fest zu schwitzen.

Mier hei alles gä bi de Wettkämpf
Wie immer turnten wir gemeinsam ein und schon bald galt es für die Gymnastiker ernst. Um 14.00 Uhr turnten sie ihr Programm. Es sah nicht schlecht aus, doch niemand rechnete damit, an die Super-Leistung vom vorangehenden Turnfest anknüpfen zu können. Trotzdem fiel die Note auch diesmal sehr gut aus: ‚9.47’ Und dies mit einem Abzug von 0.1 wegen Übertreten der Aussenlinie. Niemand konnte genau sagen, wer diesen Fauxpas verschuldete. Die Beschreibungen der Wertungsrichter liessen jedoch für die meisten ohne Zweifel auf unseren Oberturner schliessen.

Um 16.00 Uhr folgte der zweite Wettkampfteil. Da wäre als Erstes das Resultat der Schleuderball-Werfer: ‚7.97’ Damit konnten sie nicht ganz an die Leistungen von Rupperswil anknüpfen. Ähnlich erging es auch den Kugelstössern, die mit einem ‚7.78’ auch eine etwas schlechtere Note erzielten als noch zwei Wochen zuvor. Verbessern hingegen konnten sich die 1000-Meter-Läufer, jedoch auf eine etwas undurchsichtige Art und Weise. Sicher ist, dass sie schnellere Zeiten liefen als beim ersten Turnfest. Da sie jedoch auf der Bahn gelaufen waren, wäre die Wertung eigentlich strenger. Deswegen hätte es eigentlich eine ähnliche Note wie in Rupperswil geben sollen. Doch sie erhielten ein ‚9.98’! Glücklicherweise versteht keiner dieser Läufer etwas von Mathematik, deshalb konnte auch keiner nachrechnen, ob die Note auch wirklich stimmt und sie nahmen sie gutgläubig an.

Im dritten Wettkampteil stand wieder einmal der Fachtest auf dem Programm. In Rupperswil war die Leistung noch nicht befriedigend gewesen und alle waren gewillt diesmal zu brillieren. Die Hitze auf dem Platz war zwar enorm, doch alle gaben ihr Bestes und dies zahlte sich mit einem ‚9.53’ aus. Im dritten Wettkampteil waren natürlich auch noch die Werfer im Einsatz. Auch sie schafften eine Steigerung gegenüber dem ersten Turnfest und erreichten ein ‚9.19’.

Hei mier das Fescht gnosse
Mit diesen Resultaten waren alle höchst zufrieden und dementsprechend war auch die Stimmung. Aufgrund des wunderbaren Wetters entschieden sich alle, nicht in die Unterkunft zu gehen und die Nacht unter freiem Himmel zu verbringen. Wie sich dann zeigen sollte wurden einige Schlafsäcke bei dieser Gelegenheit nicht gerade einem Dauertest unterzogen. Doch dazu später noch.
Für uns stand erst noch das Abendessen auf dem Programm. Da wir erst relativ spät mit den Wettkämpfen fertigen geworden waren war das Festzelt bereits voll besetzt. Wir liessen uns davon aber nicht beirren und bauten kurzerhand ausserhalb des Festzelts unsere eigenen Festbänke auf. Die Musik war hier leiser als im Zelt und wir konnten noch angenehm miteinander plaudern, einfach perfekt. Natürlich konnten wir es trotzdem nicht unterlassen später noch kurz (?) das Barzelt zu besuchen.
Für die meisten begann der Sonntag schon früh. Das schöne Wetter lud nicht zum Ausschlafen ein. Einige ‚Mattner’ wurden bereits um 6 Uhr beim Morgenessen gesichtet. Der neutrale Beobachter fragt sich da, wie lange die wohl geschlafen haben.

D’Überraschig zum Schluss
Der Sonntagmorgen wurde dann ziemlich individuell gestaltet. Einige blieben auf dem Festgelände, andere zog es ins Schwimmbad.
Um 14.00 Uhr traten wir dann mit dem Car die Heimreise an. Wie immer zog es den TV Matten nach der Heimkehr noch in den Tell. Dort wurden wir dann noch ein letztes Mal überrascht. Denn Marcel Gafner verkündete stolz, dass wir diesmal mit 27.60 Punkten einen neuen Vereinsrekord aufgestellt hatten. Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben! Mit dieser Punktzahl erreichten wir in der dritten Stärkeklasse von 25 startenden Vereinen den 8. Platz.
An dieser Stelle gibt es eigentlich nur noch eines zu sagen: ‚Schön, ischs gsi!’*


*Wie einer einst zu sagen pflegte

Appenzeller Kantonalturnfest Herisau

01.07.2008 22:43

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...mit Fahne...

Turnfest in Rupperswil vom 14. - 15. Juni 2008

16.06.2008 23:10

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...in Rupperswil gab es einen Blumentopf zu gewinnen...

... und noch ganz andere Dinge...
Doch das Ganze der Reihe nach. Für uns begann das Abenteuer am Samstagmorgen um 10.10 Uhr am Bahnhof Interlaken Ost. Selbst für Langschläfer ein leicht einzuhaltender Termin, wie sich zeigte, denn schon um 10.15 konnten wir den Zug besteigen. Die Zugfahrt verlief angenehm. Pünktlich um 12.26 erreichten wir Rupperswil. Dort war das Turnfest bereits in vollem Gange. Doch wir hatten nicht lange Zeit um das Geschehen auf dem Festgelände zu bestaunen. Denn schliesslich mussten wir bereits um 14.48 Uhr zum ersten Wettkampfteil antreten. So kam es, dass man den TV Matten schon bald beim Einturnen bestaunen konnte.

Der Wettkampf
Dann ging es endlich los. Für die meisten als Turner vor einer imposanten Zuschauerkulisse, für die anderen, 'Nicht-Gymnastiker', als begeisterte Zuschauer. Die Gymnastik gelang gut, die vielen Trainings hatten sich gelohnt und auch die drei Debütantinnen boten eine starke Vorführung.
Nun stand um 15.48 Uhr der zweite Wettkampfteil an. Hier waren die Turner des TV Matten in drei verschiedenen Disziplinen im Einsatz.
Die 1000m-Läufer sind dabei immer sehr schnell. Jedenfalls stehen sie eigentlich immer vor der offiziellen Startzeit am Start. Dieser Umstand garantiert jedoch noch lange nicht eine schnelle Zeit. Die Strecke mit einem Wendepunkt liess die Hoffnungen auf eine Superzeit auch schnell versiegen. Doch mit einer Note von '9.01' erreichten sie trotzdem ein respektables Resultat. Auch der Neueinsteiger Micha Teuscher realisierte eine schnelle Zeit.
Die Kugelstösser erreichten mit '8.30' auch ein gutes Resultat, nicht ganz so sah es der beste Stösser Simon Hostettler. Obwohl er eine '10' gestossen hatte, war er nicht zufrieden. Die Athleten, die mit dem Schleuderball im Einsatz waren, lieferten mit einer Note von '8.13' auch ein ansprechendes Resultat. Zwar gab es auch den einen oder anderen 'Nuller', doch schliesslich konnte jeder einen gültigen Wurf verbuchen.
Nach dem zweiten Wettkampfteil wurde noch Resultat der Gymnastik bekannt. Es gab ein '9.57'. Ein Super-Resultat!
Um ca. 17.30 Uhr stand noch der letzte Wettkampfteil auf dem Programm. Hoschi, nun mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, warf den Wurfkörper so weit, wie noch nie. Mit '70.75' trug er sich an zweiter Stelle auf der ewigen Bestenliste des Turnvereins ein. Er verdrängte mit diesem Wurf Marcel Gafner vom zweiten Platz der es 1998 auf '70.69' gebracht hatte. Aus unzuverlässiger Quelle war jedoch zu vernehmen, dass das hohe Gras einen überproportional grossen Anteil an Hoschis Erfolg hatte, auch liesse sich von Hand auf eine Strecke von 70m niemals auf 7cm genau messen. Doch diese Vermutungen liessen sich nie erhärten. Fakt ist jedoch, dass sich das Resultat der Werfer mit '9.04' durchaus sehen lassen konnte.
Im dritten Wettkampfteil hatten auch die 'Fachtestler' ihren Einsatz. Dieses Jahr sind zum Team viele neue Gesichter hinzugekommen. Gespannt waren vor allem die erfahrenen Leute auf das Abschneiden der Frischlinge. Um es kurz zu machen, es gab keine Supernote, aber immerhin ein '8.74'. Als Prüfstein erwies sich vor allem das 'Beach', welches für dieses Jahr geändert wurde. Im Training hatte diese relativ schwierige Übung gut geklappt. Doch in der Hitze des Gefechts funktionierte es dann nicht wie geplant.
Trotz all dem sah man nach dem Wettkampf nur zufriedene Gesichter. Schliesslich erreichten wir von 43 in der ersten Stärkeklasse startenden Vereinen den 18. Schlussrang.

Der Abend
Der Abend fing mit dem Nachtessen an und mit dem Einsetzen der Musik, waren sämtliche Sorgen vergessen. Selbst von Verletzungen, die noch vom Wettkampf abgehalten hatte, war während dem Fest nichts mehr zu sehen. Die Zeit verging relativ schnell und bald machten sich die ersten auf, in ihrem Schlafsack zu verschwinden, bald darauf selbstverständlich auch schon die letzten.*

Sonntag
Bereits früh ging der Lärm in der Zivilschutzanlage, in der wir übernachtet hatten, los. Sehr zum Ärger derer, die sich gerne noch etwas vom anstrengenden Wettkampf vom Vortag erholt hätten.
Das grosse Finale für uns war natürlich der Auftritt mit der Gymnastik am 'Show Matinee'. Der Auftritt fand kurz vor 13.00 Uhr statt. Ein weiteres Mal wurde das Programm einem begeisterten Publikum vorgeführt.
Nach der Vorführung mussten wir uns sofort auf den Weg zum Bahnhof machen. Die Zugfahrt verlief noch ruhiger als die Hinfahrt, der einen oder dem anderem fielen sogar zwischendurch die Augen zu. Das Wochenende liessen wir im 'Tell' ausklingen. Hier blickte unser Oberturner Marcel Gafner nochmals auf das Fest zurück und teilte nochmals alle Resultate mit. Für das nächste Turnfest gab er uns folgendes auf den Weg: 'Unsere Leistungen in Rupperswil waren gut, doch in Herisau können wir uns, ausser vielleicht in der Gymnastik, nochmals steigern!' Also auf nach Herisau...



*Anmerkung: Quelle des Autors konnte keine genaue Zeitangabe machen, deshalb wird hier darauf verzichtet.

27. GP Bern

11.05.2008 08:30

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Bild © gpbern.ch

Auch in diesem Jahr starteten wieder zahlreiche Läuferinnen und Läufer des TV Matten am grössten Laufsportanlass der Schweiz. Wie den sehr guten Zeiten zu entnehmen ist, wurde um jede Sekunde gekämpft. Herzliche Gratulation allen Läuferinnen und Läufern!

Auszug aus der Rangliste:

Kat.Gesamt RangKat. RangName5km10kmZiel
M455954908Aemmer Daniel00:23:3900:52:0501:29:07
W201723358Brand Nadja00:26:0600:55:4601:34:08
W302010621Gasser Manuela00:26:1000:56:5901:36:37
M402630533Gilgen Andreas00:22:0500:47:1201:17:52
M301124370Gilgen Thomas00:20:3600:43:2301:11:13
M203328551Hess Patrick00:22:3300:48:5201:20:11
M201490282Lauener Bruno00:21:0900:44:3801:13:11
W20754170Lauener Miriam00:24:5900:52:2801:25:47
M20908188Spieler Simon00:20:3300:42:4501:09:47
M4062951205Stoller Hansruedi00:24:1300:53:0001:30:23
M16218727Teuscher Micha00:22:1200:46:3501:16:08
M201324252Zobrist Daniel00:20:5600:44:1201:12:18

Auffahrtswanderung

02.05.2008 09:13

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Kathrin Aemmer organisierte in diesem Jahr für die Auffahrtswanderung einen Duathlon, bestehend aus Velofahren und Wandern. Offenbar liessen sich viele Vereinsmitglieder davon einschüchtern, bei der Besammlung erschienen nur 15 unerschrockene Athleten.
Die Tour begann dann mit einer Strecke auf dem Velo. Ziel war die Kirche Bönigen, wo die Fahrräder in der Wechselzone deponiert wurden. Der Abschnitt zu Fuss begann gleich mit einem Anstieg, welchem eine schöne Wanderung durch den Wald Richtung Iseltwald folgte.
Der Verpflegungsposten lag bei einem Brätelplatz in der Nähe des Erschwandenbachfalls. Auf originellen und praktischen Einweggrills wurden die mitgebrachten Spiessli, Würstli und Fleischi zubereitet, aber auch viel gesundes Gemüse und ein feines „Glesli Wy“ durfte nicht fehlen.
Nach dem langen, jedoch alles andere als langweiligen Aufenhalt machte sich die Gruppe wieder auf den Weg zurück zur Kirche und wurde vom ältesten anwesenden Ehrenmitglied zu einem „Ragetli“ (Wasserglace) eingeladen. Schliesslich schwang man sich auf das Velo und radelte zum Abschluss des Duathlons Richtung Ziel in Matten, wo im Tell die diesjährige Auffahrtswanderung gemeinsam beendet wurde.