Riegenreise Aktive

28.08.2013 18:00

Die Aktivriege am Winzerfest in Eguisheim

Nach vier Jahren war es vergangenes Wochenende wieder einmal soweit: Die Aktiven unternahmen eine Reise, welche wie aus den vergangenen Austragungen bekannt als Fahrt ins Blaue organisiert wurde. Wie die mitgekommenen Aktiven nach und nach feststellen durften, hatte das Organisationskomittee mit Jeanette Rubi, Jeannine Schär, Riccardo Aeschimann und Michael Zobrist ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Der Beginn der Reise war nicht für Langschläfer gemacht - bereits um 8 Uhr besammelte sich die Reisegruppe bei der Kunsteisbahn in Matten. Mit Gipfeli (d' Brosmi hei mer de alli wieder mitgno) und Schoggidrink ausgerüstet ging es mit dem Car in Richtung Murten. Das erste Raunen ging durch den Bus als man in Muntelier Richtung Kartbahn steuerte. Aber weit gefehlt - man war einer Finte des OK's auf den Leim gegangen. Kurz später befand man sich aber dann trotzdem am ersten Zielort in Tschugg. Hier übte man sich auf einem Bauernhof im Swingolf. Leider wurden die mehr oder weniger erfolgreichen Golfschwünge schon bald von starkem Regen unterbrochen und so begab man sich etwas unfreiwillig zum ersten geselligen Beisammensein.

Anschliessend ging die Fahrt weiter in Richtung Basel wo der Rheinhafen besichtigt wurde. Obwohl ein ehemaliger Flussfahrer seine besten Anekdoten auspackte, konnten einige Wenige ihre Müdigkeit nicht verstecken. Nichtsdestotrotz haben wir einige interessante Facts über die Schweizer Schifffahrt erfahren und die imposante Sicht vom ältesten Silo des Hafens wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Nach einer kurzen Stärkung stieg man wieder in den Bus und befand sich schon bald in Frankreich.

Der Weg führte nach Colmar wo am Winzerfest von Eguisheim das Abendprogramm stattfinden sollte. Das Abendessen wurde in einem der schönen traditionellen Häuser eingenommen bevor es weiter in die Strassen des Ortes ging. Dort gab es nebst Livemusik verschiedenste Weine zu degustieren. Diese schienen gut zu schmecken und so verging die Zeit bis wir vom Bus wieder abgeholt wurden fast zu schnell. Einige wussten dem aber entgegenzuwirken und schlugen noch einen kleinen Abstecher ein bevor die Nacht in der Jugendherberge verbracht wurde.

Rechtzeitig um 9 Uhr waren wieder alle bereit um den Bus zu besteigen. Viel wurde gerätselt wohin die Reise weitergehen sollte - des Rätsels Lösung hiess Freiburg im Breisgau. Dort angekommen konnte die Altstadt besichtigt werden. Zum Glück hatte das OK hier einen eher gemütlichen Anlass gewählt und so konnte über den vergangenen Abend am Winzerfest und den nächtlichen Abstecher fachgesimpelt werden. Anschliessend stand bereits der letzte aktive Programmpunkt an - im Galaxy Badeparadies Schwarzwald konnten die Aktiven auf den rasanten Rutschbahnen den Puls nochmals in die Höhe treiben oder beim Planschen in der Palmenoase die Seele baumeln lassen.

Nach diesem abwechslungsreichen Programm kehrte die Delegation am Sonntagabend müde aber mit tollen Eindrücken nach Matten zurück. Ein grosser Dank gilt dem OK für die perfekte Organisation. Wir freuen uns bereits jetzt auf die nächste Riegenreise die dann voraussichtlich in vier Jahren wieder auf dem Programm stehen wird.

Regionalmeisterschaften WTU Marthalen

05.06.2013 18:00

Sonntagmorgendlicher Schabernack... :-)

Am vergangenen Wochenende eröffnete der Turnverein Matten die eidgenössische Turnfest Saison an den Regionalmeisterschaften WTU in Marthalen (ZH). Dabei galt dieser Wettkampf als Hauptprobe für den Höhepunkt des Sommers: das eidgenössische Turnfest in Biel.

Obwohl der Weg nach Marthalen weit war (Marthalen liegt n der Grenze zu Deutschland), konnten wir dennoch erst um 08.00Uhr abfahren. Daher waren die Turnerinnen und Turner bereits entsprechend fit und es wurde über die zwei Hauptthemen des Tages diskutiert: Wie ist der Formstand und wie wird der Wettkampf im strömenden Regen werden. Zumindest der Regen schien bei der Ankunft weniger ein Thema zu sein, konnte doch das Zelt im Trockenen aufgebaut werden. Apropos Zelt: Normalerweise gehört der TV Matten bekanntlich nicht zu den Zeltplatzbenutzern an den Turnfesten, da aber hier der Veranstalter keine anderen Unterkünfte zur Verfügung stellen konnte, rückten wir hier mit Zeltstangen und Heringen an.

Leider hielt das trockene Wetter dann doch nicht an und so goss es beim Auftakt zum Wettkampf wie aus Kübeln. Bei der Gymnastik Grossfeld war der Rasen extrem Nass und sogar einige Pfützen hatten sich gebildet. Durch die eher schlechten Voraussetzungen liess sich das Gym-Team aber nicht aus der Ruhe bringen und ging konzentriert an die Aufgabe heran. Trotzdem liessen sich einige Stürze nicht vermeiden und sorgten zwischendurch für einige Lacher. Im Allgemeinen konnte aber auf hohem Niveau geturnt werden und so erstaunte die gute Note von 9.38 nicht. Mit dieser Note sicherte man sich auch gleich den Sieg in dieser Kategorie wobei zu sagen ist, dass nicht die stärksten Gymnastikvereine am Start waren.

Da die Regionalmeisterschaft nicht als "normaler" 3-teiliger Wettkampf aufgebaut war, ging es mehr oder weniger fliessend weiter. Dabei wurden die folgenden Resultate erturnt:

Schulstufenbarren - 8.05 - Rang 23
Fachtest Allround - 9.23 - Rang 8
Kugelstossen - 8.40 - Rang 16
Schleuderball - 6.48 - (keine Rangierung weil nicht 8 Startende)
Weitwurf - 6.93 -  (keine Rangierung weil nicht 8 Startende)
800m Lauf - 7.15 -  (keine Rangierung weil nicht 8 Startende)

Die Resultate zeigen die eher durchzogene Bilanz wobei der starke Regen in einigen Disziplinen eine grosse Hypothek war. Jedenfalls war man sich nach dem Wettkampf einig, dass bis zum eidgenössischen Turnfest noch etwas zu tun bleibt. Dies soll in den kommenden 3 Wochen mit grossem Trainingselan erreicht werden, so dass wir am 22. Juni in Biel zur Hochform auflaufen können.

Nach der verdienten Dusche (die passend zum Dauerregen kalt ausfiel) wurde in der Festhütte der Sieg in der Gymnastik gefeiert. Man munkelt, dass das trockene Ambiente in den Festlokalitäten einigen Mattnern derart gut gefallen hat, dass diese den Rückweg auf den Zeltplatz gar nicht erst angetreten hätten. Vielleicht liegt dies aber auch einfach daran, dass wir eben doch keine echten "Zeltler" sind...